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05.03.2026
18:50 Uhr
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Neugierig auf OpenClaw, aber Sie haben keinen Rechner frei, um es in sicherer Umgebung zu testen? So nutzen Sie eine leichtgewichtige Variante auf dem Raspi.

OpenClaw macht es Nutzern leicht, ohne viel Vorwissen KI-Agenten einzusetzen. Statt nur mit einem LLM zu chatten, können sie dem Agenten Aufgaben übertragen: Dann schreibt die KI Skripte, crawlt Websites oder führt wiederkehrende Aufgaben aus. Allerdings: Wer die Agenten auf einem wichtigen System wie dem Laptop oder eigenem Rechner installiert, setzt sich Gefahren aus: Der Agent kann irrtümlich Malware auf das System laden, sich per Prompt-Injection-Angriff zu feindsinnigen Aktionen bewegen lassen oder einfach folgenschwere Konfigurationsfehler im System anrichten.
Eine sicherheitsorientierte Lösung liegt darin, ihn isoliert zu verwenden, auf einem System, das allein der KI gehören darf: Zerschießt der Agent dieses, macht man es eben platt und spielt ein Backup auf. Dafür bietet sich leichtgewichtige Hardware an, die man entweder noch in der Schublade hat oder für unter 50 Euro neu kaufen kann. Einige leistungsoptimierte Alternativen zu OpenClaw ermöglichen den Betrieb von KI-Agenten auf sehr günstiger Hardware.
Einer davon ist PicoClaw. Das schlanke KI-Framework läuft locker auf einem Raspberry Pi 3 und hat auf GitHub bereits über 20.000 Empfehlungs-Sterne gesammelt. Der Artikel schildert, wie Sie PicoClaw auf dem Raspi 3 installieren und mit zusätzlichen Features ausstatten. Weil die Software etwas ungeschliffen daherkommt, haben wir ihr mit einem KI-Agenten ein Browser-Interface spendiert, einen Fernzugriff eingerichtet und mehrere Komfortfunktionen implementiert. Damit bietet sie eine solide Basis für weitere Erkundungen agentischer KI, auf der Sie auf Wunsch aufbauen können. Wer OpenClaw bereits kennt, muss sich dabei kaum umgewöhnen: Das in der Programmiersprache Go geschriebene PicoClaw orientiert sich sehr stark am Original.